

Satte Wiesen, grüne Wälder, duftender Wind: so erleben und genießen Sie das Wiedtal. Mitten in diesem Kleinod der Natur liegt der Luftkurort Roßbach.
Roßbach am Rande des Westerwaldes im Mittleren Wiedtal gelegen, am Fuße des Roßbacher Häubchens, einem ehemaligen Basalttagebau. Das Roßbacher Häubchen gehört zwar seit einigen Jahren zur Gemeinde Breitscheid, hat aber den Namen von Roßbach behalten. Der Ort befindet sich unweit der Grenze zu Nordrhein-Westfalen. In der Nähe liegende Großstädte sind Koblenz, Bonn und Köln.
Zur Gemeinde Roßbach gehören außer dem namengebenden Hauptort noch die Ortsteile Niederbuchenau, Oberbuchenau, Lache, Reifert, Spreitchen, Schimmelshahn und Scheuerchen.
Wahrzeichen des Ortes ist das Roßbacher Häubchen. Es ist ein lohnendes Wanderziel, zu dessen Gipfel ein Lehrpfad führt, der interessante Einblicke in Entstehung und Abbau des Basalts bietet. Der Staatlich anerkannte Luftkurort ist ein Ausgangspunkt für Wanderungen entlang der Wied oder in die Nebentäler des Elsbach, Wallbach und Masbach.
Erstmals erwähnt wurde Roßbach im Jahr 1307 als ein Hof der Waldbreitbacher Niederlassung des Deutschen Ordens, welcher aber schätzungsweise bereits ab 1250 exisiterte. Im 15. Jahrhundert wurd der Hof Buchenau, im 16. Jahrhundert ein Hof in Spreitchen und die Kapelle erwähnt. Bei einer im Jahr 1660 vom Kölner Kurfürsten angeordneten Bestandsaufnahme hat Roßbach 22 Häuser und Reifert drei bewohnte Höfe. Im Jahr 1742 wird ein die Mühle genannt, 1758 Lache als Hof ausgewiesen und 1767 in Reifert erstmals eine Kapelle erwähnt. Der Roßbacher Dialekt ist das „Roßbe Platt“, eine rheinische Sprachvariante, die sehr dem Kölner Dialekt ähnelt.
